Jul 23 2017

Freie Marktwirtschaft – Fluch und Segen?

Category: Gesellschaft,Politik,Recht,WirtschaftHorst Zaborowski @ 17:27

Der Presseclub vom 23,07.2017 warf ein Schlaglicht auf den „Dieselskandal“. Diese Bezeichnung ist zu kurz gegriffen. Wie mögen sich die vielen „Verkehrssünder“ fühlen, die mal eine Verkehrssünde begangen haben. Dies soll kein Vorwand sein Verkehrssünder ein Alibi zu geben. Eine jede Gesetzesübertretung ist strafbar – da gibt es kein wenn und aber! Was den meisten „Verkehrssündern“ in diesem Zusammenhang jedoch zu gute gehalten werden muss – die Verkehrssünden werden nicht vorsätzlich begangen.

Ganz anders ist die Situation beim sogenannten „Dieselskandal“. Der Begriff „sogenannter“ wurde bewusst gewählt, weil die Dimensionen zwischen den bewusst vereinbarten kleineren Tank aus Kostendüngen

  • Große Tanks wären teurer gewesen. Die Autohersteller verständigten sich deshalb auf kleine Tanks.

und dem verursachten Schaden für die Volkswirtschaft, an der wiederum der Lebensstandard von Millionen Staats-Bürgern hängt eine solche Ungeheuerlichkeit darstellt, ein solche Missachtung der Bürger – in diesem besonderen Falle sind alle Bürger betroffen, von den Käufern bis zu den Menschen die sich auf den Straßen der Bundesrepublik Deutschland bewegen. – das das Sprichwort – „die kleinen hängt man – die Großen lässt man laufen – unsere Republik erschüttern sollte.

Hier rächt sich die seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland zugelassene „Narrenfreiheit“ für die Wirtschaft. Da sind die schmückende Begriffe für führende Politiker, die einen besondere Nähe von Kanzler zur Autoindustrie verkörpern noch das geringere Übel.

Übel im wahrsten Sinne des Wortes ist es der Vertrauensverlust! Und dieser Vertrauensverlust wird nicht geheilt werden können, wenn ein paar „Spitzenverdiener“ mit ihrem „Erarbeitetem“ in den wohlverdienten Ruhestand versetzt werden sollte

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Jul 03 2017

Europäische Wertegemeinschaft und G20 Gipfel

Category: Geschichte,Gesellschaft,PolitikHorst Zaborowski @ 01:50

Bemühungen nach einem Ausgleich zwischen den Interessen der europäischen Staaten und wie im G20-Gipfel der Staaten weltweit, können nur auf einem ganz kleinen Nenner zu Übereinstimmung führen.
Unter geschichtlichen Dimensionen betrachtet wird es weder heute noch in absehbarer Zukunft Völkerübergreifende Vereinbarungen geben die Frieden und Freiheit allen Menschen zu gute kommen lassen.
Realität sind wir Menschen, die wir in unterschiedlichen Religionen, in unterschiedlichen Sitten und Gebräuchen und in unterschiedlichen klimatischen Lebensbedingungen leben und überleben wollen. Zu allem Übel – Andere werden es als Hoffnung werten – werden die technischen Möglichkeiten in ihrer gesamten Breite, bedingt durch Entwicklung und Begabung unterschiedlich nutzbar gemacht.

Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges entstand in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Gedanken der sozialen Marktwirtschaft eine Möglichkeit auf dem gesellschaftliche Bereich zwischen Kapitalismus und Sozialismus/Kommunismus einen für die Menschheit befriedenden Weg zu eröffnen.

Der soziale Ausgleich und damit menschenwürdige Lebensverhältnisse sind für sich alleine bereits eine Herausforderung. Erschwert wird diese Aufgabe, wie wir in unserer BRD erleben müssen, durch Unterwanderung der überlieferten Strukturen.
Der berechtigte Wunsch nach Sicherheit wird jedem Bürger von den etablierten Parteien – weiß der Teufel welchen Kräften folgend – verweigert.

Wertegemeinschaft allein reicht nicht! Sprüche vor Wahlen reichen nicht! Konferenzen wie in Hamburg – reichen nicht.
Rückbesinnung auf die Verantwortung der politischen Klasse in jedem Land dieser Welt gegenüber ihrem eigenen Volk, das Sie ernährt, ist Voraussetzung für Frieden.

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Jan 28 2017

Zweierlei Maß

Category: Ausland,Geschichte,Gesellschaft,Politik,Volk,WirtschaftHorst Zaborowski @ 02:34

In ZEIT ONLINE schrieb Michael Thumann: „Populisten schwärmen von einer Vergangenheit, die nur in Erinnerungen existiert..“

Bei einer derartigen Aussage werden Schlagworte wie Lügenpresse usw. erzeugt. Erinnerungen können sich nur auf Ereignisse aus der Vergangenheit beziehen. Wer sich in der Gegenwart erinnern muss steht kurz vor seiner Demenz.

Wer dieses „früher“ erlebt hat, dem kann ein „Nachgeborener“ seine Erlebnisse nicht wegdiskutieren, weil ein „Nachgeborener“ in der Vergangenheit nicht gelebt hat und er sein Wissen aus Quellen beziehen muss!

Wenn diese Quellen Sätze wie:

Früher war alles besser. „Stimmt doch!“, sagen heute auch viele Menschen im Westen. Nach über 70 Jahren Frieden und präzedenzlosem Wohlstand im Westen macht sich bei ihnen Überdruss breit. Der Wohlstand reicht in ihren Augen nicht aus, jedenfalls nicht für sie persönlich, und den Frieden halten die meisten offenbar für selbstverständlich.“

untermauern sollten hat Herr Michael Thumann bei seinen Recherchen sich wenig Mühe gegeben.

Der von Herrn Thumann angeführte präzedenzlose Wohlstand im Westen begann nach dem Kriege 1945 mit dem Räumen von Trümmerbergen, mit Hungerjahren und ein Überleben in in den Kellern zerbombter und ausgebrannter Häuser.

Mit ganzjährlich durchgehenden Arbeiten, einschließlich Sonn- und Feiertage in den Kohlengruben und Stahlwerken an Rhein- und Ruhr.

Sicherlich gab es auch in diesen Zeiten Menschen wie Michael Thumann die Lücken fanden aus denen heraus „Ihr wirtschaftlicher Aufstieg“ es ihnen erlaubte sich von den arbeitenden Menschen abzusetzen.

Und diese waren es dann auch, die Ansätze wie Erhard´s „Soziale Marktwirtschaft“ in 70 Jahren in einen Turbo-Kapitalismus umwandelten. – Ergebnisse, wie diese Trump in den USA ins Präsidentenamt beförderten bestehen ebenfalls in der Bundesrepublik Deutschland. Das Tüpfelchen auf dem i ist Merkels „Wir schaffen das“

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch in der Bundesrepublik Deutschland die vom Turbo-Kapitalismus Ausgemusterten ihre Stimme, wahrsten Sinne des Wortes, in die Waagschale werfen werden.

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Apr 11 2014

Energie-Wende – Stückwerk

Category: gefunden,Gesellschaft,Volk,WirtschaftHorst Zaborowski @ 10:41

Erfreulich ist, daß neue Wege mit der Energie-Gewinnung beschritten werden, betrüblich dabei ist der Tunnelblick.
Unser deutsches Volk hatte den Ruf ein Volk der Dichter und Denker zu sein. Auch bei der ab dem 19ten Jahrhundert verstärkt einsetzenden Entwicklung der Technik konnten wir weltweit gut mithalten.
Bei der Merkelschen Hauruck-Energie-Wende einschließlich einer Basta-Haltung fehlt der Blick auf unsere gesamte Volkswirtschaft.

Selbst in Mabryt Illner`s Talkrunde am 10. April 2014, ab 22,15 Uhr im ZDF, in der einzelne Facetten der Energie-Wende nachvollziehbar vorgetragen wurden fehlte eine Einbettung in unsere Deutsche Volkswirtschaft. Fragen der Moderatorin Illner führten auch nicht wirklich weiter. Die jeweiligen Standpunkte näherten sich in keiner Weise an – Jeder Diskussionsteilnehmer blieb bei seiner Sicht der Probleme.

Diese Kurzsichtigkeit ist erschreckend. Zur Zeit wird der Energiebedarf aus herkömmlicher, bewährter und neuer Energiegewinnung gedeckt.
Alle diese Energiegewinnungsarten bieten Beschäftigung für viele Arbeitnehmer. Alle Energiegewinnungsarten können nur erfolgreich betrieben werden, wenn sie wirtschaftlich arbeiten.
Im Klartext: Die Auslastung der Kapazitäten muß durchgehend bei 80 bis 90 Prozent liegen.
Es ist Betrug an den Abnehmern der Energie, wenn mangels Nachfrage die Produktionsanlagen gedrosselt werden und dazu dann die Preise für Stillstandszeiten von den Abnehmern mit bezahlt werden.

In einer freien und sozialen Marktwirtschaft würde der Markt es regeln – unproduktive Anlagen würden aus dem Wettbewerb ausscheiden. Dies würde ein Verlust an Volksvermögen und Arbeitsplätze sein.

Weil für die neuen Energiegewinnungsarten der Staat Bundesrepublik Deutschland in die Marktwirtschaft eingegriffen hat, muß auch der Staat für den volkswirtschaftlichen Betrieb der Energiegewinnung sorgen!

Vorschlag: Alle Energiegewinnungsarten produzieren mit voller Auslastung, Die erneuerbaren Energiegewinnungsarten bekommen die zugesagte und vereinbarte Abnahmepreise nur für einen Teil ihrer Stromproduktion.
Anlagen der herkömmlichen Energiegewinnung produzieren bei voller Auslastung und bekommen den Marktpreis nur für einen Teil ihrer Produktion.

Anlagen beider Energiegewinnungsarten müssen die Leistung bis zur vollen Höhe ihrer Produktionskapazitäten zu einem geringeren Preis für die Gewinnung von Wasserstoff zur Verfügung stellen.

Wasserstoffgewinnung kann mit dieser verbilligten Energie und einer steuerlichen Entlastung Kraftstoff produzieren, der dann zu Preisen verkauft werden kann der auch für Kraftfahrzeughalter noch bezahlbar ist.

Dieser Weg eröffnet: Emissionsarme Luft, besonders in unseren Städten. Einen Schub für die deutsche Kraftfahrzeugindustrie.
Und das Problem der Speicherung von erneuerbarer Energie ist gelöst.

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Aug 07 2013

Staat und Wirtschaft

Category: Gesellschaft,Politik,Volk,WirtschaftHorst Zaborowski @ 19:08

müssen nicht zwangsläufig von einer Staatswirtschaft gelenkt werden – jedoch es darf nicht sein, daß der Schwanz mit dem Pferd wackelt.

In den vergangenen ca. 65 Jahren hat sich der Staat Bundesrepublik Deutschland mehr und mehr von seinem Eigentum beim produzierenden Gewerbe und der Eisenbahn zurückgezogen. Somit ist die direkte Steuerungsmöglichkeit, insbesonder beim Auffangen von Entlassungen von Betriebsangehörigen usw, verloren gegangen.

Diese fürsorgenden Aufgaben des Staates für seine Bürger sollte über Gesetze gesteuert und letztendlich abgesichert werden.
Herausgekommen ist, selbst bei einer freien und sozialen Marktwirtschaft, ein katastrophales Auseinanderklaffen in den Einkommens- und Vermögensverhältnissen. Dabei ist die Aussicht auf eine weit verbreitete Armut, durch die abgesenkten Bezüge nach dem Arbeitsleben, noch nicht berücksichtigt.

Von diesen Entwicklungen unberührt bleiben die Einkommen der die Bundesrepublik Deutschland beherrschenden politischen Klasse sowie des gesamten Verwaltungs- und Beamtenstandes.

Und dies alles, weil der Staat Bundesrepublik Deutschland indirekt von der Wirtschaft beherrscht wird.

Der Grundsatz, die Wirtschaft hat den Staatsbürgern zu dienen, ist ins Gegenteil verkehrt worden. Deutsche Staatsbürger sind zur manipulierbaren Masse für die Wirtschaft degradiert worden.

Ein weiser Spruch in Wahlzeiten zu überdenken: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.

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Jan 14 2011

K – S – M – D

Category: Gesellschaft,Parteien,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 12:20

Kommunismus – Sozialismus – (freie) Marktwirtschaft – Demokratie
…unter diesen „Verheißungen“ leben wir Deutsche seit Kriegsende 1945. Leider vergessen wir, daß es Menschen waren und sind, die diese „Ver­heißungen“ in die Welt setzten. Somit sind es auch die Köpfe dieser Menschen, ihre Gedanken­gänge, die über Aus­führungen ent­scheiden. Continue reading „K – S – M – D“

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