Nov 23 2014

Zinsfalle

Category: EU,Finanzwirtschaft,Gesellschaft,Politik,RechtHorst Zaborowski @ 11:06

Der Spruch, „des einen Bürgers Freud – des anderen Bürgers Leid“ ist eine Volksweisheit von der in dieser Zeit mehrere Bürger betroffen werden.

Ob arme oder reiche Bürger – betroffen sind wir gemeinsam !

Wenn die Grenze überschritten wird, ab der unser Geld weniger wird, obwohl wir es nicht ausgeben. Ob wir es auf einem Konto einer Sparkasse oder einer Bank haben, oder zu Hause umterm Kopfkissen –
es wird weniger.

Die Verantwortlichen berauben uns um unser Eigentum!

Wer ist bereit sich zu wehren!

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Sep 27 2011

Gastbeitrag: 15.8.2011

Category: Gesellschaft,Parteien,RechtHorst Zaborowski @ 16:51

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Bittschrift:
Ihre Gemeinwohlbindung ins GG!
CP 11-8-15

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordneten,
ich bitte in Art. 38(1) GG folgenden Zusatz aufzunehmen:

„Jede Tätigkeit der Abgeordneten muß dem Gemeinwohl dienen.“

Wie alle wissen, sind gegen die Schulden- und Finanzkrise folgende Sofortmaßnahmen möglichst vieler Staaten notwendig:

1. Einstellung aller staatlichen Zinszahlungen an Privatbanken
2. Einführung einzelstaatlicher Währungen mit eigener einzelstaatlicher Geldversorgung zu 0% Zins, einzelstaatlicher Geldmengensteuerung und eigener Kontrolle des Währungstausches
3. Vorläufige Beibehaltung des € nur zur Abwicklung der bisherigen Geschäfte und als mögliche Zweitwährung für Außenhandel oder überstaatliche Zwecke nach Bedarf
4. Nichtigerklärung aller Staatsschulden bei Privatbanken gem. 5. Mosis 15 (Erlaß)
5. Annullierung aller Banken-, Staaten- und €-„Rettungsabkommen“ pp.

Kein Staat, gleich welcher Größe, schadet sich mit seiner eigenen Währung; Singapur, Schweiz, Brasilien, China pp. sind wirtschaftlich erfolgreich und ermutigen alle €-Staaten (außer den GIPSI natürlich, solange sie von Sozialhilfe der Europäischen Zerfallsbank EZB leben), ebenso mit eigener Währung (Art. 73 Nr. 4 GG) wieder wie vor 2000 selbständig und wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Warum wird der Bundestag nicht zum Wohle des Volkes tätig?

Bei der Ursachenforschung bezüglich des Schadens, den die BRD allen Deutschen ständig zufügt, stelle ich nach Durchsicht des Grundgesetzes (GG) fest, daß, anders als in der US-Verfassung, der Gesetzgeber nicht aufs Gemeinwohl verpflichtet ist. Das dürfte der Grund sein für die vielen volksschädlichen Gesetze, z.B. den Lissabonvertrag, zu €, Banken und Schweinegrippe, die Sie gegen das Volk beschließen. Als Abgeordnete sind Sie nur an die verfassungsmäßige Ordnung und Ihre, ggf. inexistenten, Gewissen gebunden, die keine gesetzgeberische Tätigkeit fürs Gemeinwohl garantieren, und Parteien haben erst recht keine Pflichten. Bundespräsident, -kanzler und –minister leisten zwar einen (rechtlich unverbindlichen!) Amtseid mit Gemeinwohlverpflichtung, er läuft aber u.a. schon deshalb leer, weil sie nach dem vorrangigen Art. 20(3) GG auch an gemeinschädliche Gesetze gebunden sind. Es ist inzwischen allgemein bekannt, daß Gesetze nicht dem Wohle der Bürger dienen, sondern den Interessen einer Lobby, die mit ihren Angestellten oder entsprechend beeinflußten Beamten in den Ministerien die gemeinschädlichen Gesetze ausarbeitet, und jeder Bürger, der in keiner Druckgruppe Mitglied ist, hat in Ihrer Staatspraxis Pech.

Mit freundlichen Grüßen
Claus Plantiko

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Sep 17 2011

Schulden – Falle

Category: Gesellschaft,Politik,WirtschaftHorst Zaborowski @ 15:39

Es gibt Schulden und Schulden. Nicht jede Aufnahme von Schulden zeugt von verantwortungslosem handeln. – Jedoch – die Aufnahme von Schulden kann ein Verbrechen sein.
Schulden, die vom Menschen als Individuum aufgenommen werden, hat dieser Mensch zu verantworten mit all den sich daraus ergebenen Konsequenzen.

Schulden die von Körperschaften, Gemeinden, Bundesländern und der Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch die Bundesregierung und dem Bundes-Parlament) aufgenommen werden sind anders zu bewerten.

Bewertungsgründe können sein:
Ist der Privat-Schuldner zum Zeitpunkt der Schuldenaufnahme aller Voraussicht nach in der Lage die Zinsen zu tilgen und die Rückzahlung der geliehenen Summe zu tätigen. – Wird er dieser eingegangenen Verpflichtung nicht nachkommen, kann er sein gesamtes Vermögen verlieren.

Bei Gemeinden, Bundesländern und bei der Bundesregierung haftet im Falle der Zahlungsunfähigkeit die jeweilige Bevölkerung in ihrer Gesamtheit.

Bei Privat-Schuldnern trifft diese nachfolgende Verantwortung nur die Bürgen. Eine Bürgschaft für einen Privat-Schuldner ist eine freiwillige Leistung. Wobei bei Bürgschaften von Ehepartnern sehr oft ein moralischer Zwang entsteht.

Die Haftung von uns allen für Schuldenaufnahme von Gemeinden, Ländern und von der Bundesrepublik Deutschland ist aus vielerlei Gründen ein Verbrechen.

Erstens: Der Bürger wird zwangsweise in Haftung genommen.
Zweites: Der Säugling oder der Greis kann sich gegen diese Zwangsendeignung nicht wehren. – Die noch nicht geborenen Menschen der nachfolgenden Generationen sowieso nicht.
Drittens: Der aktiv handlungsfähige Teil der Bevölkerung kann sich nur begrenzt wehren. Wobei die Teilnahme an den jeweiligen Wahlen eine Fata Morgana ist, weil die gewählten persönlich nicht haften.

Welche Wege bleiben uns Normalbürgern sich gegen die Abzocke durch unsere Eliten zu wehren?
Nehmen wir Abstand von der Bewunderung für Geld und Reichtum. Erst diese „Gläubigkeit“ versetzt die „Täter“ in die Lage uns unseren Anteil am erwirtschafteten Volksvermögen vorzuenthalten.
Kehren wir zurück zu den Gewohnheiten unserer Vorfahren: Erst an-sparen – dann ausgeben.

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Aug 17 2011

Müssen Staaten Schulden machen?

Category: Gesellschaft,Politik,Recht,VolkHorst Zaborowski @ 16:51

Bei den Wildwestmanieren der meisten Staaten in der EU und auch in USA muss diese Frage erlaubt sein. Aus der Hüfte schießen und danach evtl. nachdenken – ist dies die ganze Staatskunst?
Sicher – Staaten sind keine Wesen aus sich heraus – es sind immer Menschen in den Staaten die handeln oder auch nicht handeln. Dies darf jedoch keine Entschuldigung für Unzuverlässigkeit sein! Es darf bezweifelt werden, dass nur Unzuverlässigkeit oder Unvermögen die wahren Gründe für diese in den Abgrund führenden Maßnahmen sind, die uns dann obendrauf noch als Politik verkauft werden.

Als nachdenkender Mensch kreisen die Gedanken. Man vergleicht Handlungen und Folgen bei Privatpersonen und bei Staaten. Kann es sein, dass Staaten für sich in Anspruch nehmen dürfen wofür sie ihre Staatsbürger bestrafen?

Was sind die Festschreibungen in staatlichen Gesetzen, Grundgesetz, Verfassung oder dergleichen wert: „Vor dem Gesetz sind alle gleich“ ?
Wenn es nicht so bitter-ernst wäre, könnte man die Menschen im damaligen „wilden Westen“ der USA für ihre Handlungen beneiden – ziehen – totschießen – Weiterreiten.

Jeder Staatsbürger und jede Firma kann Schulden machen. Der Unterschied zu den Staaten liegt darin, dass sie für ihre Schulden selber haften. Raten und Zinsen bei Fälligkeit aus dem erwirtschafteten zurückzahlen.

Die Bundesrepublik Deutschland – und darüber sollten wir uns Gedanken machen – wird von den Rating-Agenturen mit AAA bewertet.
Wer war schon einmal in der Lage einen Kredit aufnehmen zu müssen. Können Sie sich vorstellen, wenn Ihre finanziellen Verhältnisse wie die derzeitigen bei der Bundesrepublik Deutschland vorhandenen, wären damals die ihrigen gewesen. Glauben Sie, von Ihrer Bank wären Sie wie die Bundesrepublik Deutschland von den Rating-Agenturen von Ihrer Bank bewertet worden?

Sollten alle von den Staaten, und die von der Bundesrepublik Deutschland an erster Stelle, angestrebten Bemühungen für die Rettung des Euro kommende Generationen gnadenlos einen Schuldenberg vor ihre noch nicht geborenen Füße zu kippen nichts anderes sein als ein Super-Versailles in die Unendlichkeit?

Aus dieser Betrachtung heraus kann es nur heißen: Die Bundesrepublik Deutschland darf keine Schulden machen die von der Generation, die diese Schulden aufnimmt, nicht zurückgezahlt werden können.

Da reicht keine Schuldenbremse. Jeder Politiker muß persönlich mit seinem Privatvermögen für seine Handlungen einstehen – bis auf den letzten Cent.

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Jul 09 2011

Worauf begründen Rating-Agenturen ihre Macht?

Category: Banken,Finanzwirtschaft,WirtschaftHorst Zaborowski @ 01:10

Mit einem Satz – auf die Schuldenbarone der Neuzeit. Wirtschaftsleben in dieser unserer Zeit ist ohne Schulden nicht mehr vorstellbar und greift bis tief in das Verhalten von Privatpersonen ein.
Der Knackpunkt ist die Balance.
Leider sind Richtlinien des Staates weich und schwammig zur Regulierung und Stütze kaum geeignet.
Warum soll sich Herr Meyer beherrschen, wenn er sich von Werbung umflutet einen „Traum“ erfüllt, der besser Traum geblieben wäre. – Wenn gleichzeitig „der Staat“ jegliche Vorbildfunktion verliert, wenn er Verträge, ob nationale oder internationale selbstherrlich reihenweise bricht. – Immer im Vertrauen darauf, dass irgendjemand zu irgendwelchen Zeiten für den angerichteten Schaden aufkommen wird oder muss.
Wo ist die Zeit geblieben in der für eine „Anschaffung“ angespart worden ist? In der ein Unternehmen gegründet wurde, wenn das Eigenkapital für die „Anlaufzeit“ des Unternehmen „flüssig“ vorhanden war?

Wo ist die Zeit geblieben in der die Zinsen auf dem Sparbuch über der Inflationsrate lagen? –
In der Kreditzinsen Zinsen waren und keine Wucherzinsen?

Wo ist die Zeit geblieben, in der Banken in der Bereitstellung von Krediten für Wirtschaft und Gewerbe ihr Geschäftsmodell sahen. –
In der die erwarteten Renditen der Banken sich an den Renditen, die ihre Kunden erwirtschaften konnten orientierten?
Wann werden Banken aus dem Verkehr gezogen die ihre Geschäftsmodel nicht im Rahmen der heimischen Wirtschaft begründen, sondern in der weltweiten Spekulation ohne über reale Werte zu verfügen.

Bei diesem Tanz auf dem Vulkan spielen die Rating-Agenturen den Beelzebub persönlich.

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Feb 20 2009

Sparen oder Spekulieren?

Category: FinanzwirtschaftHorst Zaborowski @ 17:58

Eine Entscheidung, die von den meisten Anlegern nicht als Entscheidung wahrgenommen wird. Jeder Anleger, der sein Geld zur Sparkasse usw. bringt und sich mit der normalen Verzinsung zufrieden gibt, handelt in Bereich der produktiven Volkswirtschaft. Einfach ausgedrückt: Sein Geld wird von der Sparkasse einem Häuslebauer oder einem Handwerksbetrieb als Darlehen zur Verfügung gestellt und bleibt somit im Kreislauf der Realwirtschaft. Ebenfalls im Kreislauf der Realwirtschaft bleibt jenes Geld das vom Verbraucher für den Erwerb von Waren und Dienstleitungen ausgegeben wird. Continue reading „Sparen oder Spekulieren?“

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